Musik gestern und heute

Geschichte der mobilen Musikmedien

Obwohl die schnelle Verbreitung von MP3-Playern, Mobiltelefonen oder Smartphones, ist der mobile Empfang von Musik in den Medien keineswegs ein neues Phänomen. Vor Jahrzehnten hörten junge Menschen Musik unter freiem Himmel und in der Öffentlichkeit. Die Rezeption von Musik außerhalb geschlossener Räume war ein wesentliches Merkmal und Ausdruck jugendlicher (Pop-)Kulturen, die das Versprechen von Freiheit und Unabhängigkeit, Unabhängigkeit und Gemeinsinn verkörperten (vgl. Weber 2008).

Transistorradio, auch Mobilfunk genannt, wurde Mitte der fünfziger Jahre populär. Es bot eine Vielzahl von Radioprogrammen und wurde bald zum Statussymbol für viele junge Menschen, von denen die meisten mit ihnen hörten. Er verfolgte die sozialen Aktivitäten in seiner Freizeit und fungierte als Begleiter, Entertainer und Referenz. Bereits 1960 waren in der Bundesrepublik Deutschland rund 100 verschiedene Mobilfunkmodelle auf dem Markt (Weber 2008:35). Die Musik wurde anhand der Sender, die Sie lokal empfangen möchten, und Ihrer Lieblingssender ausgewählt.
Der 1963 eingeführte Kassettenrekorder, der den kompakten, nicht übertragbaren Kassettenrekorder ablöste, ermöglichte eine selektive Musikauswahl. Musik auf dem Radio, Discs oder Kassetten können nun aufgenommen oder auf eine Kassette übertragen werden. Darüber hinaus verteilten die Musiker ihre Musik nicht nur über die Platten, sondern verkauften auch Kassetten. Hometaping war die billigste Art, individuelle Musik zu komponieren und war daher sehr beliebt. Eingebauter Verstärker und Lautsprecher lassen Sie auch Musik oder Radioaufnahmen laut hören. Die ersten tragbaren Kassettenrekorder waren größer als ein Buch und etwas kleiner als ein tragbares Radio, obwohl es auch kombinierte Geräte gab. Erst in den folgenden Jahren wurden die Geräte zum Speichern und Abspielen von Musik kleiner, leichter und vor allem praktischer. Sony brachte den Walkman 1979 auf den Markt. Sie erlaubte das Hören von Musik nur über Kopfhörer und war damit das erste mobile Musikmedium mit einer technischen Konstruktion, die mehr auf das Zusammenleben von Individuen (oder Familien) und weniger auf die kollektive Nutzung von Musik in einer größeren Gemeinschaft ausgerichtet war. In den 80er Jahren nahmen die Jugendlichen den Besitz und Gebrauch eines Walkman, des Walkman, der Teil der damaligen Jugendkultur war, als selbstverständlich hin. Gleichzeitig wurden aber auch neue Varianten von Musikmedien entwickelt, die sich funktional an das kollektive Hören von Musik anpassen. Ein Beispiel ist der Erfolg des mittlerweile legendären Ghettoblaster Ende der 80er Jahre. Mitte der 90er Jahre wurden mehr als 1.100 verschiedene Radiorecorder und 900 WALKMAN-Modelle gezählt (Weber 2008:25).

Der CD-Player war damals auch als tragbares Gerät erhältlich. Allerdings war der so genannte Bandscheibenmann im Allgemeinen empfindlich gegenüber Defekten und selten stoßfest. Wenn CDs zu oft abgespielt werden oder das Haus verlassen, können sie zerkratzt werden. Es war auch schwierig, alle CDs in die Alben zu bringen. Der digitale Audiorecorder (DAT) war kurz nach der Erfindung dieser Technologie auch als tragbares Gerät erhältlich. Wegen seiner besonderen Klangqualität wird es jedoch eher in den professionellen Medien und im Musikbereich eingesetzt. Der DAT-Recorder konkurrierte mit dem so genannten Mini-Disc-Player, der etwa zur gleichen Zeit eingeführt wurde. Die jüngsten technologischen Fortschritte haben schließlich zur Entwicklung von MP3-Playern geführt, die das Sammeln, Organisieren und Anzeigen von digitalen und komprimierten Audioformaten erheblich vereinfacht haben. Diese Betreiber wurden Ende der 90er Jahre auf den Markt gebracht. Als Einzelgeräte sind sie meist nur geringfügig größer als ein Markierstift. Jetzt in Handys integriert, können alle neuen Handymodelle MP3-Dateien speichern und abspielen.
Der große Erfolg des MP3-Players ist im Grunde eine logische Folge der Digitalisierung der Nutzung von Musikspeichermedien durch Computer und Internet im stationären Heimbereich. MP3-Player konnten den Walkman und den Disc-Mann schnell hinter sich lassen, nicht nur, weil sie kleiner und kompakter waren, sondern auch, weil sie eine handliche USB-Schnittstelle und eine Festplatte hatten, die so einfach zu füllen war.