Tipps für Nahaufnahmen und Makrofotografie

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MarienkäferUm mit der Makrofotografie zu beginnen, gibt es mehrere Möglichkeiten. Wenn Sie Ihr Budget benötigen oder nutzen wollen, können Sie Verlängerungskabel oder Verlängerungen verwenden, die für andere Zwecke als Makro verwendet werden können. Sie können auch ein normales Objektiv umdrehen und mit einem Umkehrring (Retro-Adapter) auf den Körper legen. Ja, es ist ein bisschen schwierig, aber es ist einen Versuch wert.

Die beste Wahl, nicht nur für Anfänger, ist natürlich ein echtes Makroobjektiv, wie das Tokina AT-X M100 AF Pro D. Im Vergleich zu normalen Objektiven kann man mit Makroobjektiven näher an das Motiv herankommen und eine breitere Sicht erhalten. Die gängigsten Varianten haben eine Brennweite zwischen 90 mm und 105 mm und ein Abbildungsmaßstab von 1:1.

Natürlich gibt es auch kürzere Brennweiten wie 50mm oder 60mm. Sie haben aber auch kürzere Arbeitsabstände. Das bedeutet, dass Sie viel Wert auf Ihre Motivation legen müssen. Du kannst ihn erschrecken, wenn er zum Beispiel ein Käfer ist.

Der 1:1-Wiedergabemaßstab bedeutet, dass Ihr Modell im Sensor so groß wie möglich ist, mit einer möglichst genauen Fokussierung. Wenn Sie beispielsweise eine Kamera mit einem Vollbildsensor (auch bekannt als 35mm, 36x24mm Oberfläche) verwenden, passt ein 36mm langes Insekt genau in das Bild.

Zeit und Ort

Blumen, Käfer und Insekten gehören zu den Lieblingsmotiven der Makrographie. Suchen Sie also einen Ort, an dem alles vorhanden ist, zum Beispiel in einem botanischen Garten.

Außentemperaturen um 15 Grad sind ideal, da Insekten in wärmeren Klimazonen aktiver sind. Im Winter ist es schwierig, ein Scanmuster vor das Objektiv zu bekommen. Achten Sie aber auch auf das Licht. Ein bewölkter, bewölkter Himmel ist für Makroaufnahmen besser geeignet als für starkes Sonnenlicht durch weiches Licht. (Mehr auf disem Blog über tipps für makrofotografie.

Bei der Aufnahme von sehr kleinen Objekten, wie z.B. Insekten, wird die Brennebene extrem schmal – wenige Millimeter oder weniger. Stellen Sie daher die Blende auf mindestens F16, damit Sie sich auf die meisten Insekten konzentrieren können. Sie sollten jedoch wegen der Beugungsunschärfe, die bei vollständiger Berührung auftritt, nicht kleiner als Blende 16 werden.

Zusätzlich zur reduzierten Blende ist eine kurze Verschlusszeit erforderlich, um ein Verwackeln der Kamera zu vermeiden. Ein guter Blitz ist daher unerlässlich. Für eine hohe Bildqualität empfehlen wir jedoch einen abnehmbaren Systemblitz, wie den Nissin i60A oder seinen jüngeren Bruder, den Nissin i40.

Es gibt aber auch Situationen, in denen die Makrofotografie nicht unbedingt den Einsatz von Blitzlicht erfordert. Zum Beispiel bei Aufnahmen mit einer F2,8- oder F4-Blende und ausreichend natürlichem Umgebungslicht. Der Nachteil von gutem Licht ist in diesem Fall der minimale Fokusbereich. Wenn Sie jedoch Insekten aus kurzer Entfernung fotografieren und sich auf mehr als einen kleinen Teil davon konzentrieren wollen, müssen Sie einen Blitz verwenden.